Centrum für Internationale Migration und Entwicklung
Das Centrum für Internationale Migration und Entwicklung (CIM) ist eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Bundesagentur für Arbeit (BA) und wurde 1980 gegründet. Die GIZ ist vorwiegend für die entwicklungspolitischen Fragestellungen z.B. bei der Auswahl der Arbeitgeber sowie für die Personalbetreuung verantwortlich. Die Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit übernehmen die Suche nach geeigneten Kandidaten auf dem deutschen und europäischen Arbeitsmarkt. Finanziert wird CIM zum Großteil vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Aber auch andere Ministerien, staatliche und halbstaatliche Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und die Privatwirtschaft beteiligen sich an den CIM-Programmen.
In seinem Programm „Integrierte Fachkräfte“ vermittelt CIM Fach- und Führungskräfte in wichtige Schlüsselpositionen in Entwicklungs- und Transformationsländern. Wichtigste Einsatzfelder sind Wirtschaftsförderung, Demokratie und Zivilgesellschaft, Umweltschutz und Wassermangement, Gesundheit, Land- und Forstwirtschaft und Berufsbildung. Integrierte Fachkräfte sind in die lokalen Strukturen vollständig eingebunden, daher auch der Name des Programms. Derzeit sind über 800 europäische Fach- und Führungskräfte in etwa 75 Ländern weltweit im Einsatz. Die Partner sind kompetente und eigenverantwortliche Arbeitgeber aus dem öffentlichen Dienst, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft der Partnerländer.
Mitarbeit im Rahmen des Programms "Integrierte Fachkräfte"
Die Einbindung der Integrierten Fachkräfte in die Strukturen vor Ort bedeutet, dass die Verantwortung und Ownership stets beim Arbeitgeber bleiben. Er sucht nach einer Vorauswahl durch CIM die geeignete Person für die zu besetzende Position aus. Er schließt mit ihr einen lokalen Arbeitsvertrag ab, bestimmt die Ziele des Arbeitseinsatzes und zahlt ein ortsübliches Gehalt. CIM bezuschusst das lokale Gehalt der Fachkraft und bringt es auf ein marktübliches Niveau. Die Arbeitsverträge werden in der Regel zunächst für zwei Jahre abgeschlossen, Verlängerungen über diesen Zeitraum hinaus sind möglich. Der Arbeitgeber unterstützt die Fachkraft bei den Einreiseformalitäten und garantiert die notwendige Ausstattung ihres Arbeitsplatzes. Urlaubs- und Arbeitszeitregelungen entsprechen den üblichen Bedingungen im jeweiligen Einsatzland. Es gibt jedoch Mindest- beziehungsweise Maximalvorgaben in Anlehnung an deutsche Standards.
Voraussetzungen und Leistungen
Die Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber im Programm Integrierte Fachkräfte sind hoch. Mehr als 80 Prozent der vermittelten Kandidaten und Kandidatinnen haben eine akademische Ausbildung absolviert.
Voraussetzungen für eine Mitarbeit sind: eine abgeschlossene Berufsausbildung oder/und einen Hochschulabschluss und mindestens drei Jahre Berufserfahrung, fundierte Fach- und gute Sprachkenntnisse in der Verkehrssprache des künftigen Einsatzlandes, ein großes Einfühlungsvermögen in andere Kulturen und Arbeitsweisen und hohe interkulturelle Kompetenz, die Bereitschaft und Fähigkeit, Wissen weiterzugeben, die Staatsangehörigkeit Deutschlands oder eines anderen Mitgliedslandes der Europäischen Union.
CIM bietet den über sie vermittelten Fachkräften Zuschüsse zum lokalen Gehalt, und zu Beiträgen zur deutschen Renten-, Kranken- und Anwartschafts- sowie Pflegversicherung. Übernahme der Reise- und Transportkosten bei der An- und Abreise sowie für Heimreisen während eines mehrjährigen Auslandseinsatues.
Vor ihrem Einsatz werden die Fachkräfte auf ihre Auslandstätigkeit vorbereitet. Interkulturelle Kommunikation, Landeskunde und Sprachkurse sind Teil dieser Vorbereitung.
Weitere Informationen:
Internet: CIM - Centrum für internationale Migration und Entwicklung
Kontakt:
Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
Mendelssohnstr. 75-77
60325 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69-719121-0
Fax: + 49 (0)69-719121-19
E-Mail: cim@
gtz.de




