Worin unterscheiden sich Entwicklungshelfer von anderen Fachkräften der EZ?
Berufserfahrene Fachkräfte, die für eine begrenzte Zeit in Projekten und Programmen anerkannter Entwicklungsdienste mitarbeiten, werden als Entwicklungshelfer bezeichnet. Sie sind in ihrem Status zu unterscheiden von Experten und Freiwilligen. Experten sind in der Regel als hochbezahlte Spezialisten in Programmen und Projekten der Technischen Zusammenarbeit eingesetzt. Freiwillige sind Menschen jeden Alters, die unabhängig von ihrem beruflichen Hintergrund in sozialen Lern- und Friedensdiensten mitarbeiten.
Der Status von Entwicklungshelfern ist im Entwicklungshelfer-Gesetz (EhfG) geregelt.
- Danach leisten sie in Entwicklungsländern ohne Erwerbsabsicht Dienst, um in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zum Fortschritt dieser Länder beizutragen,
- verpflichten sich vertraglich gegenüber einem der sieben anerkannten Entwicklungsdienste zur Leistung des Entwicklungsdienstes für eine ununterbrochene Zeit von mindestens zwei Jahren
- und erhalten für den Entwicklungsdienst nur Leistungen, die im Gesetz vorgesehen sind.
Zu den Entwicklungshelfern gehören bereits die Fachkräfte, die durch einen Entwicklungsdienst auf den Auslandseinsatz vorbereitet werden und neben dem Vorbereitungsdienst keine Tätigkeit gegen Entgeld ausüben.
Grundsätzlich werden Entwicklungshelfer nur auf Anfrage von Seiten der Partner in den Entwicklungsländern vermittelt. Sie geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen dort weiter, wo eigenes Fachpersonal nicht oder nur in unzureichendem Maße vorhanden ist. Durch ihre aktive Mitarbeit bringen sie ihre Solidarität mit den Menschen in den jeweiligen Ländern zum Ausdruck.



