Fachdienste in der Entwicklungszusammenarbeit
Neben den anerkannten Entwicklungsdiensten gibt es verschiedene Akteure, die Fachpersonal ins Ausland entsenden. Dazu gehören staatliche Organisationen, politische Stiftungen, Consulting-Unternehmen, Organisationen aus dem Bereich der Humanitären Hilfe und andere Nichtregierungsorganisationen.
Die staatseigenen oder staatsnahen Organisationen und Unternehmen wie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sind vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit der konkreten Umsetzung der entwicklungspolitischen Vorhaben der Bundesregierung beauftragt.
Nichtstaatliche Organisationen (NRO) führen eigene Aktivitäten in den Partnerländern durch und arbeiten dabei oft eng mit der Bundesregierung zusammen. Obwohl sie für ihre Arbeit staatliche Zuschüsse erhalten, sind sie in der Durchführung der Projekte und Programme eigenständig. NRO arbeiten überwiegend mit der Zivilgesellschaft zusammen und können auch in Ländern aktiv werden, in denen eine staatliche Zusammenarbeit aus politischen Gründen schwierig oder nicht möglich ist.
In den folgenden Unterkapiteln werden staatliche und nichtstaatliche Entsendeorganisationen vorgestellt. Sie finden u.a. Informationen über regionale Einsatzbereiche, über Arbeitsschwerpunkte, Qualifikationsanforderungen und gesuchte Berufe.
Vorgestellt werden außerdem Organisationen, die spezielle Programme zur Förderung von jungen Nachwuchskräften in der Entwicklungszusammenarbeit anbieten.
Nach Voranmeldung sind in den Räumen des AKLHÜ individuelle Beratungsgespräche zu Einsätzen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) möglich. Angesprochen sind hier Personen, die sich bereits ausführlich mit der EZ und den Anforderungen für einen beruflichen Einsatz befasst haben.




