Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" e.V.

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06.08.2012

Globale Armutsstrukturen im Wandel

Neue Publikation des DIE


Die globale Armut sieht heute nicht mehr so aus wie vor 20 Jahren. In vielen Entwicklungsländern ist das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen in den letzten zwei Jahrzehnten gestiegen; 18 überschritten dadurch sogar die viel beachtete – wenn auch willkürlich gesetzte – Grenze zwischen Ländern mit niedrigem Einkommen (low income countries – LICs) und Ländern mit mittlerem Einkommen (middle income countries – MICs).

Das sorgte für Aufsehen, insbesondere da sich unter den „Aufsteigern“ die bevölkerungsreichsten Länder der Welt befinden, so dass plötzlich 72 % der extrem Einkommensarmen weltweit (gemessen an der Armutsgrenze von 1,25 US$ in Kaufkraftparitäten [KKP] pro Tag) in MICs leben. Die Geber fragen sich zunehmend, ob Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zukünftig auf die übrig gebliebenen  LICs fokussieren oder lieber neue Strategien entwickeln sollte, um MICs bei der Armutsbekämpfung zu unterstützen.

Die Autoren der DIE-Publikation "Globale Armutsstrukturen im Wandel" machen anhand verschiedener Beispiele deutlich, dass Unabhängig davon wie die zukünftige EZ mit MICs aussieht, Armutsbekämpfung eine zentrale Rolle spielen muss. Denn trotz weltweit steigender Pro-Kopf-Einkommen ist es verfrüht, das Ende globaler Armut zu feiern.

Die Publikation kann über die Website des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) heruntergeladen werden.

 


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