Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" e.V.

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17.08.2012

Mehr Schutz für Helfer in Krisengebieten gefordert

Diakonie Katastrophenhilfe zum Tag der Humanitären Hilfe


In Krisengebieten sind Helferinnen und Helfer in ständiger Gefahr. Die Diakonie Katastrophenhilfe verweist auf die prekäre Situation in Syrien, wo Zivilisten und Helfer täglich der Gewalt ausgesetzt sind. "Hier wird das humanitäre Völkerrecht mit Füßen getreten", betonte Martin Kessler, der Leiter des evangelischen Hilfswerks. "Aufgrund der Gefährdung der Helfer ist es extrem schwierig, Hilfe zu leisten", erläuterte er. Zum Tag der humanitären Hilfe am 19. August forderte er stärkeren Schutz für Zivilisten und Helfer.

Zum Abschluss der zweimonatigen Kampagne 2012 des Hilfswerks unter dem Motto "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" erinnerte Kessler daran, dass die Helfer in vielen Krisenregionen großen Gefahren ausgesetzt sind. So wurde im Flüchtlingslager Dadaab in Kenia, wo ein Partner der Diakonie Katastrophenhilfe tätig ist, erst kürzlich ein Helfer bei einem Überfall getötet. Vier weitere wurden entführt. 

In Somalia kamen in den vergangenen Jahren vier Mitarbeiter der Partnerorganisation des evangelischen Hilfswerks ums Leben. In Pakistan wurde vor längerer Zeit eine Helferin bei einem Bombenattentat getötet.

"Sorgen macht uns die zunehmende Gewalt im Südsudan sowie in den beiden Provinzen Nord- und Süd-Kivu im Ostkongo", betonte Kessler. In beiden Ländern ist die Diakonie Katastrophenhilfe tätig. Kessler warnte davor, dass die Arbeit umso schwieriger wird, je schlechter die Sicherheitslage ist.

Quelle: PM Diakonie Katastrophenhilfe


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