Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" e.V.

Thomas-Mann-Straße 52 | 53111 Bonn | Telefon (0228) 9 08 99 10 | www.entwicklungsdienst.de

Entwicklungshelfer sind Fachkräfte mit vielen Kompetenzen

Der Wunsch, sich persönlich für eine gerechtere Welt zu engagieren ist sehr lobenswert, reicht aber für eine Vermittlung als Fachkraft in der Entwicklungszusammenarbeit nicht aus. Auch Frust im persönlichen bzw. beruflichen Umfeld oder Lust auf Abwechslung und Abenteuer sind keine Basis für einen Einsatz als Entwicklungshelfer. Wer zu idealistisch oder beladen mit Problemen in ein Entwicklungsland ausreist, wird scheitern, weil es ihm nicht möglich sein wird, offen und sensibel auf neue Herausforderungen einzugehen. Letztendlich spielen aber nicht nur fachliche und persönliche Fähigkeiten bei der Vermittlung eine Rolle, sondern auch das soziale Engagement und der Wille, sich für die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen. Bei einigen Entwicklungsdiensten wird außerdem die Zugehörigkeit zu einer Kirche vorausgesetzt. 

Entwicklungshelfer sind keine Einzelkämpfer. Sie arbeiten vielmehr eingebunden in die Strukturen der Partnerorganisationen vor Ort. Diese Partnerorganisationen geben deshalb auch vor, welche Qualifikationen die Fachkraft mitbringen muss.

Fachkompetenz
Nur Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung und mehreren Jahren Berufserfahrung haben die Chance, für eine befristete Zeit in Projekten und Programmen der anerkannten Entwicklungsdienste mitzuarbeiten.
Die Anforderungsprofile für die einzelnen Stellen sind sehr individuell. Häufig müssen zusätzliche Qualifikationen wie z.B. Koordinations-, Organisations- oder Managementerfahrung nachgewiesen werden. In jedem Fall sollten Entwicklungshelfer fähig sein, Wissen zu vermitteln.

Zusatzqualifikationen 
Neben der fachlichen Kompetenz sind gute mündliche und schriftliche Sprachkenntnisse in mindestens einer europäischen Verkehrssprache unabdingbar. Interessierte sollten bereit sein, in Abhängigkeit vom Einsatzland oder vom Projektstandort eine zusätzliche Sprache zu lernen.

Interkulturelle Kompetenzen
Jede Fachkraft, die in einem Entwicklungsland leben und arbeiten will, muss offen sein für andere Kulturen. Anpassungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Flexibilität und die Fähigkeit, über kulturelle Grenzen hinaus zu kommunizieren, sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen eines Vorhabens und für das persönliche Wohlbefinden.

Tropentauglichkeit
Leben in einem Entwicklungsland ist häufig auch mit hohen körperlichen Belastungen verbunden. Nicht nur die oft extremen klimatischen Bedingungen, sondern auch ungewohnte hygienische Verhältnisse oder Lebensbedingungen erfordern eine gute physische und psychische Gesundheit.  

Seite druckenSeite empfehlen

LHÜ-Info

Nachrichten zur personellen EZ und zu internationalen Freiwilligendiensten
abonnieren
aktuelle Ausgabe lesen



News

22.05.2013

Malaria-Weltkarte Online

Wo ist die Infektionsgefahr erhöht?

[mehr]
21.05.2013

develoPPP.de-Ideenwettbewerb 2013 gestartet

Laufzeit: 15. Mai bis 30. Juni

[mehr]
17.05.2013

Anteil der Älteren im Bundesfreiwilligendienst wächst

Bildungsangebot für die Altersgruppe 27+ verbesserungswürdig

[mehr]

weitere News

News als RSS abonnieren

Termine

Termine rund um die personelle Entwicklungszusammenarbeit
mehr

 

 

gefördert vom