Transformation gestalten – Die Stadt als globaler Akteur
Eschborner Fachtage 2012
Am 5. und 6. Juni 2012 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die 15. Eschborner Fachtage. Rund 400 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und der GIZ werden in Eschborn erwartet, um das Thema „Transformation gestalten – Die Stadt als globaler Akteur“ zu beleuchten.
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten – mit deutlich steigender Tendenz. Städte erzielen weltweit 80 Prozent der Wirtschaftsleistung und stoßen 75 Prozent der CO2-Emissionen aus. Sie sind die Schnittstellen der globalen Transformation: Hier entscheidet sich, ob in Wirtschaft und Gesellschaft der Wandel zu mehr Nachhaltigkeit gelingt. Dabei sind Städte mehr als nur Handlungsräume. Sie treiben Veränderungen national oder sogar international voran – zum Beispiel, wenn sich Städtebündnisse für mehr Klimaschutz einsetzen.
Wie können trotz fortschreitender Urbanisierung Klima und Ressourcen geschont werden? Wie stellen rapide wachsende Städte sicher, dass ihre Bewohner unter akzeptablen Bedingungen leben und sich politisch beteiligen können? Wirtschaftliche, politische, soziale und ökologische Veränderungen greifen bei der Transformation der Städte ineinander. Wie kann die internationale Zusammenarbeit solch vielschichtige Prozesse unterstützen? Wie kann sie integrierte Lösungen anbieten, um eine Transformation zur Nachhaltigkeit zu bewirken?
Die GIZ lädt dazu ein, diese Fragen bei den Eschborner Fachtagen 2012 zu diskutieren. Eine Anmeldung ist ab April online möglich.
Die Eschborner Fachtage
Seit 1998 beleuchten die Eschborner Fachtage jährlich ein aktuelles Thema der internationalen Zusammenarbeit. Internationale Experten tauschen hier Wissen und Erfahrung in Podiumsdiskussionen und Workshops aus. Ein klares inhaltliches Konzept, hochrangige Gäste und ungewöhnliche Veranstaltungsformate kennzeichnen den zweitägigen Fachdialog. Auf der Abendveranstaltung bietet sich in entspannter Atmosphäre ausreichend Zeit zum Netzwerken.
Quelle: GIZ



