Rekordergebnis für Senior Experten 2011
Mit 2.506 Einsätzen in 90 Ländern verzeichnet der SES das beste Ergebnis seiner Geschichte!
Aus aller Welt kommt große Nachfrage nach SES-Experten: von kleinen und mittleren Firmen, gemeinnützigen Einrichtungen, Schulen, Kammern oder Kommunen – und auch von Auszubildenden in Deutschland. Mehr als 10.000 ehrenamtliche Fachleute im Ruhestand sind zurzeit beim SES registriert. Drei von ihnen wurden beim Pressegespräch vorgestellt:
Dietrich Pogorzaly war für den SES in Sachen Ablagesysteme und Digitalisierung bei einer Nichtregierungsorganisation in Sierra Leone im Einsatz. Kein Problem für den Hennefer, der zum ersten Mal als SES-Experte ins Ausland reiste.
Senior Experte Barthel Schmitz aus Köln, Zimmermeister im Ruhestand, qualifizierte Mitarbeiter einer Schreinerwerkstatt in Myanmar. Auch die Arbeitssicherheit konnte er verbessern. „Die Mitarbeiter waren alle hoch motiviert, Fleiß und Einsatzbereitschaft waren riesig.“
Wolfhard Hübscher aus Herzogenrath, SES-Experte seit Ende 2009, hilft ehrenamtlich in Deutschland: Er begleitet Jugendliche, die Probleme bei ihrer Ausbildung haben – bisher in drei Fällen. „Mit meiner Erfahrung kann ich den Auszubildenden, die Probleme haben, sehr gut zur Seite stehen – das sehe ich als besondere Chance für beide Seiten.“
Diese besondere Chance betonte auch Dr. Franz Schoser: „Die ehrenamtliche Tätigkeit gibt Älteren eine interessante und sinnvolle Aufgabe nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben. Auf der anderen Seite erhalten junge Menschen Hilfe von Persönlichkeiten, denen sie oft mehr Vertrauen schenken als ihrer eigenen Umgebung.“ Dr. Susanne Nonnen hob unter anderem die Aktualität der SES-Tätigkeit hervor: „Denken Sie an das Europäische Jahr 2011 – das Jahr der Freiwilligentätigkeit – oder an das laufende Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen – Themen, die zu den Zielen und Idealen des SES nicht besser passen könnten.“
Alle SES-Einsätze dienen der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und sind individuell zugeschnitten – das gilt für weltweite Einsätze in handwerklichen, sozialen oder technischen Bereichen genauso wie bei der Begleitung eines Auszubildenden in Deutschland im Rahmen der bundesweiten Initiative VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen.
Der SES – die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit – gibt mit Fachleuten im Ruhestand aus über 50 Branchen Hilfe zur Selbsthilfe. SES-Einsätze finden vorwiegend in den Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sowie in Mittel- und Osteuropa statt, aber auch in Deutschland. Zurzeit sind beim SES mehr als 10.000 ehrenamtliche Expertinnen und Experten registriert. Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hat der SES über 25.000 Einsätze in mehr als 160 Ländern verwirklichen können.
Der neue Jahresbericht kann ab sofort hier heruntergeladen werden.
Informationen zu SES-Einsätzen und kostenloses Fotomaterial:
Dr. Heike Nasdala, Julia Haun, Petra Leven: 0228 26090-51/34/33, presse@
ses-bonn.de, www.ses-bonn.de



