Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" e.V.

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20.07.2012

Impulse aus der Kreativwirtschaft für die internationale Zusammenarbeit

Konferenz am 25. und 26. September in Bonn


Weltweit zählt die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) zu einem der dynamischsten Wirtschaftszweige überhaupt. Der Handel mit kreativen Gütern und Dienstleistungen macht laut der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) mit 592 Milliarden US-Dollar mittlerweile knapp 3,7 Prozent des Welthandels aus. Auch während der Finanzkrise zeigte sich die KKW im Vergleich zu den klassischen Industriebranchen als äußerst krisenresistent. 

Ist die Kreativbranche also ein Jobmotor, der vielen Menschen auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein sicheres Einkommen beschert? Lässt sich ihr Potenzial auch in der internationalen Zusammenarbeit nutzen? Die Zahlen lassen darauf schließen. Denn gerade wenn es darum geht, Waren und Dienstleistungen aus Entwicklungsländern Zugang zu internationalen Märkten zu öffnen, liegt die KKW ganz vorne: ca. 43 Prozent der Exporte aus Partnerländern gehen derzeit auf die Kreativbranche zurück. Aber welche Bedingungen müssen gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch geschaffen werden, um das Potenzial der KKW für nachhaltige Entwicklung zu nutzen? Das Feld der Kultur- und Kreativwirtschaft im globalen Kontext ist Thema der diesjährigen Konferenz der Bonner Konferenzreihe „Kultur und Entwicklung“. 

Sie wird von der Arbeitsgruppe „Kultur und Entwicklung“ (Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Deutsche Welle, Goethe-Institut, Institut für Auslandsbeziehungen) gemeinschaftlich konzipiert und in diesem Jahr federführend von der GIZ realisiert. 

Die Konferenz richtet sich an nationale und internationale Kulturschaffende, Bildungspraktiker/innen und Institutionen, die sich im Feld der Kultur- und Kreativwirtschaft engagieren, an Stiftungen, Nicht-Regierungsorganisationen und zivilgesellschaftliche Träger, Wissenschaftler/innen wie auch an Entscheidungsträger/innen aus Ministerien, Parlamenten, Ländern und Kommunen.

Die Veranstaltung wird am Abend des 25. Septembers 2012 durch eine Diskussionsrunde eröffnet. Am darauf folgenden Tag wird das Thema in Workshops vertieft.

Datum: 25. und 26. September 2012
Ort: Gremiensaal der Deutschen Welle, Kurt-Schumacher-Str. 3, Bonn

Für weitere Informationen und Rückfragen zur Konferenz wenden Sie sich bitte an: Ute Jarchow oder Sandrine Ruvet, GIZ-Repräsentanz Berlin
Telefon: 030-72614-432 bzw. -111; E-Mail: Kultur.Markt.Entwicklung@giz.de 

 


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