weltoffen - Qualitätsverbund im Freiwilligendienst weltwärts

Der Qualitäts- und Interessensverbund weltoffen im AKLHÜ begleitet den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts  des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Er ist ein weltanschaulich neutraler Zusammenschluss von zurzeit 39 Entsende- und Aufnahmeorganisationen, die gemeinsam jährlich ca. 1.500 deutsche und internationale Freiwillige begleiten.

Aktuelle politische Forderungen

Die Umsetzung der Evaluationsergebnisse zu den Programmbereichen Süd-Nord sowie der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit der Freiwilligen nach Beendigung des in der Regel einjährigen Dienstes sind wichtige Themen.

Der Verbund kommt folgenden Aufgaben nach

  1. Fachliche Beratung und Vernetzung zu pädagogischen und administrativen Themen in der Umsetzung des weltwärts-Programms
  2. Förderung des kollegialen Austauschs durch Vernetzungstreffen sowie Austausch mit anderen Qualitätsverbünden  
  3. Kommunikation mit dem BMZ sowie Vertretung der Interessen der Mitgliedsorganisationen gegenüber Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung
  4. Begleitung der Quifd-Zertifizierung
  5. Koordination der Ansprechpersonen für Visa und Sicherheit in Argentinien, Ghana und Namibia

Nord-Süd & Süd-Nord


  • Junge Frau hilft chinesischer Schülerin bei einer Schulaufgabe
  • Junger Mann hilft Frau mit einer Beeinträchtigung beim Ausmalen

Freiwilligendienste Nord-Süd

Nord-Süd-Freiwilligendienste werden die weltwärts-Angebote benannt, bei denen Vermittlungen von Freiwilligen aus Deutschland weltweit koordiniert werden.

Das Förderprogramm ermöglicht eine Unterstützung bei Freiwilligenvermittlungen in Länder des Globalen Südens. Hierbei ist zudem eine starke entwicklungspolitische Orientierung erforderlich. Des Weiteren werden von den Freiwilligen entwicklungspolitische Impulse in die deutsche Gesellschaft nach der Rückkehr aus dem Freiwilligendienst erwartet.

Freiwilligendienste Süd-Nord

Im Förderprogramm weltwärts wie auch in anderen staatlichen Fördermaßnahmen werden Angebote an Freiwillige, die aus Ländern des Globalen Südens nach Deutschland einreisen, angeboten.

Der AKLHÜ setzt sich im Rahmen der Interessenvertretung für einen Ausbau der Angebote für Freiwillige aus Ländern des Globalen Südens ein. Dies geschieht organisationsübergreifend auch für die anderen Programmangebote für diese Zielgruppe Freiwilliger.

Chancen und Herausforderungen des Verbundes


  • Junge Afrikanerin arbeitet lächelnd an FlipChart
  • Zwei Damen in Saris prüfen die Qualität von selbstgemachten Tonschüsseln

Chancen

Der Qualitätsverbund weltoffen im AKLHÜ entwickelt das Förderprogramm eng mit den anderen Netzwerken wie auch dem BMZ weiter. Diese besondere staatlich-zivilgesellschaftliche Kooperation stellt ein wichtiges, innovatives, politisches Instrument zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements dar.

Herausforderungen

Kaum eine staatlich geförderte Maßnahme des Bundes hat in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit erfahren und ist insbesondere mehrfach intensiv untersucht, evaluiert und umstrukturiert worden, wie der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts.

Für die angeschlossenen Träger bedeutet diese hohe Intensität des Entwicklungsprozesses eine besondere Herausforderung, die administrativ wie auch organisationsspezifisch zu meistern ist und vom AKLHÜ begleitet wird.