Deutschland ist weiterhin größter Empfänger der eigenen Entwicklungszusammenarbeit

Neue Zahlen des OECD-Entwicklungsausschusses zeigen, dass Deutschland in 2017 ein Viertel der Gelder für Entwicklungszusammenarbeit im eigenen Land ausgegeben hat.

Der Verband für Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe äussert sich zu den Zahlen des OECD Entwicklungsausschusses. Demnach gibt Deutschland 1/4 der Gelder für Entwicklungsarbeit im eigenen Land aus.

"Deutschland macht sich zum größten Empfänger von Geldern, die eigentlich die Lebensbedingungen von Millionen Menschen verbessern sollen. 5,4 Milliarden Euro für Geflüchtete hierzulande, die als Gelder für Entwicklungszusammenarbeit deklariert werden, kurbeln die heimische Wirtschaft in Deutschland mit einem entsprechenden Stellenzuwachs an, wovon Baufirmen, Sprachschulen und viele andere profitieren. Dieses Verfahren ist ein Armutszeugnis angesichts der globalen Probleme von Armut, Konflikten und Fluchtbewegungen weltweit", kritisiert Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO.

Den gesamten Presseartiel sowie den Link zum Download zur VENRO-Analyse "Die Entwicklung der deutschen ODA bis 2020: Was muss die Bundesregierung tun, um das 0,7-Prozent-Ziel zu erreichen"  finden Sie HIER

 

Quelle: venro

 

 

 

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