"Wir müssen die Länder in Afrika endlich ernst nehmen"

Interview mit dem Ökonomen Robert Kappel zum Anlass der entwicklungspolitischen Konferenz des "Bonner Aufrufs" im September.

“Im September 2008 legten Mitglieder einer Arbeitsgruppe, darunter der inzwischen verstorbene Rupert Neudeck sowie der frühere entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Winfried Pinger, eine Erklärung vor, in der sie scharfe Kritik an der staatlichen Entwicklungshilfe für afrikanische Regierungen übten. Kritisiert wurde, dass Entwicklungshilfe in den vergangenen fünfzig Jahren häufig eher Eigeninitiative verhindert und das afrikanische Bewusstsein in Bezug auf Hilfe zur Selbsthilfe zerstört habe.

Wirklich gehört und ernsthaft diskutiert wurde der Bonner Aufruf im staatlichen und nichtstaatlichen Entwicklungshilfe-Establishment bisher nicht. Zum zehnten Jahrestag nun wurde eine weitere Erklärung veröffentlicht, in der erneut die Einstellung der staatlichen Entwicklungshilfe für Afrika und stattdessen eine „wirtschaftliche Zusammenarbeit auf der Grundlage beiderseitiger Interessen“ gefordert wird.

Diese Erklärung wurde unter anderem vom Ökonom Robert Kappel unterschrieben. Im Interview spricht er über seine Motivation und über seine kritische Meinung bzgl. der Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland.”

Das Interview finden Sie HIER.

 

Quelle: weltsichten

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