Offensive gegen den Klimawandel: Weltbank verdoppelt Finanzhilfen für Entwicklungsländer

Bis 2020 sollen die Länder des globalen Südens bis 2025 ca. 200 Milliarden Dollar erhalten

Im Rahmen der 24. Klimakonferenz im polnischen Kattowitz  hat die Weltbank diese Zahlen veröffentlicht. Die Erhöhung der Finanzhilfen ist ein Signal für die internationale Weltgemeinschaft: Durch die Verdopplung des Etats im Vergleich zum derzeitigen 5-Jahres-Zeitraum wird dadurch indirekt dazu aufgerufen, in ähnlichen Dimensionen vielerorts zu denken und zu handeln. "Wenn wir nicht jetzt Emissionen reduzieren und eine Anpassung an die Folgen des Klimawandels vornehmen, werden bis 2030 hundert Millionen mehr Menschen in Armut leben", warnte John Roome, der bei der Weltbank für Klimafragen zuständig ist. In Afrika, Südasien und Lateinamerika werde es dann außerdem 133 Millionen Klimaflüchtlinge geben.

“Den Angaben zufolge wird die Hälfte direkt von der Weltbank finanziert. Von den verbleibenden 100 Milliarden Dollar soll rund ein Drittel von zwei Organisationen der Weltbankgruppe kommen, bei den übrigen Geldern handle es sich um "von der Weltbankgruppe mobilisiertes" Privatkapital.”

ZUm Bericht der Tagesschau gelangen Sie HIER

 

Quelle: tagesschau.de

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