Weltrisikobericht: Katastrophen treffen Kinder am stärksten

Hilfsorganisationen warnen vor irreversiblen Schäden für Entwicklung

Vanuatu auf Platz 1, Tonga und die Philippinen belegen Platz 2 und 3 –  wenn es um den Rang des höchsten Katastrophenrisikos geht. Von den 15 Ländern mit der höchsten gesellschaftlichen Verwundbarkeit liegen 13 auf dem afrikanischen Kontinent und unter den 15 Ländern mit dem höchsten Katastrophenrisiko sind neun Inselstaaten vertreten. Sie sind Naturgefahren wie Überschwemmungen, Wirbelstürmen und dem Anstieg des Meeresspiegels in besonderem Maße ausgesetzt.

Fast jedes vierte Kind weltweit lebt in einem Land, das von Krisen und Katastrophen betroffen ist. Kinder seien körperlich schwächer, psychisch weniger belastbar und rechtlich oft weniger geschützt. Auch bei der Prävention würden sie nicht entsprechend berücksichtigt, heißt es in dem Bericht, den "Bündnis Entwicklung Hilft" und das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum am Montag in Berlin vorstellten.

Dies sind nur ein paar der gravierenden Ergebnisse des kürzlich vorgestellten Weltrisikoberichtes 2018, den Sie HIER als PDF herunterladen können.

 

Hintergrund: Der Weltrisikobericht wird seit 2011 jährlich von "Bündnis Entwicklung Hilft" veröffentlicht, einem Zusammenschluss der Hilfsorganisationen "Brot für die Welt", Christoffel-Blindenmission, Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe. Assoziiert sind außerdem "German Doctors", Plan International und Oxfam.

 

Quelle: weltsichten.de, weltrisikobericht.de

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