Incoming

Internationale Freiwilligendienste, die in Deutschland geleistet werden, bezeichnet man als Incoming. Der AKLHÜ arbeitet hier an gleich in verschiedenen Programmformaten (Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr) mit seinen Mitgliedern und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zusammen: BFD Incoming und FSJ INGLOS.

Seit 2013 koordiniert der AKLHÜ eine Zentralstelle im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Besonders hervorzuheben ist, dass dies die einzige Zentralstelle ist, die sich ausschließlich auf die Belange von Incoming-Freiwilligen spezialisiert hat. Bislang sind der Zentralstelle zwölf Trägerorganisationen mit über 250 Einsatzstellen und jährlich ca. 300 internationalen Freiwilligen angeschlossen. Zudem sind gegenwärtig über 50 Geflüchtete im Sonderprogramm BFD mit Flüchtlingsbezug (BFDF) über die Zentralstelle aktiv.

Mit dem Jahrgang 2015/2016 kamen erstmals 19 junge Menschen im Rahmen des Projektes „FSJ Incoming aus dem globalen Süden“ (FSJ INGLOS) nach Deutschland. Sie arbeiten in Einsatzstellen im sozialen Bereich und sorgen so für einen beiderseitigen kulturellen Austausch und Perspektivwechsel. Das Projekt wird vom BMFSFJ gefördert und vom AKLHÜ koordiniert. Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, die globale Solidarität zu stärken. Das Projekt läuft Ende 2017 aus.

Interessierte Abgeordnete können Incoming-Freiwillige in ihren Einsatzstellen besuchen und sich mit ihnen über ihre Motivation, ihre Arbeit und Alltagserfahrungen in Deutschland austauschen.
Mehr erfahren.


Kurzfilm

Der Kurzfilm „Perspektiven Internationaler Freiwilligen“ in Deutschland stellt die Erfahrungen und zentralen Aspekte eines sogenannten Incoming-Freiwilligendienstes zusammen.